KrebsLeben. Die Kombination der Möglichkeiten

 

 

„Sie haben noch acht Wochen, wenn sie Glück haben etwas mehr!“ 14 Jahre später

entstand dieses Buch nach jahrelanger Recherche und beschäftigt sich auch mit der

Frage: Warum habe ich überlebt und andere nicht?

Jährlich müssen sich in Deutschland eine halbe Million Menschen und ihre Angehörigen

mit der niederschmetternden Diagnose auseinandersetzen und sich in einem Dschungel

von Therapien zurechtfinden.

Das Buch dient als Wegweiser und belehrt nicht über Sinn und Unsinn einzelner

Therapien der Schul- und Alternativmedizin, sondern vermittelt dem Patienten

stattdessen konkrete Entscheidungskriterien, anhand deren er seinen persönlichen Weg

zur Heilung finden kann.

Es wird auf Fragen eingegangen wie:

• Welche Fragen sollte ich meinem Arzt stellen?

• Wie kann ich selbst meine Behandlung unterstützen?

• Welche Ernährungsumstellungen gibt es bei Krebs?

• Wie kann ich die einzelnen Behandlungsmöglichkeiten bewerten?

• Wie kann ich die Chemo- und Strahlentherapie positiv verstärken und die

Nebenwirkungen abschwächen?

Es enthält nicht nur praktische Hinweise, sondern geht auch auf die Kombination der

Therapiemöglichkeiten und die Behandlung von Nebenwirkungen der Chemotherapie ein.

Differenziert wird der Zusammenhang zwischen Psyche, Ernährung und Krebs

dargestellt und auch der Stellenwert von Sport und Bewegung erklärt.

Wer einmal einen Krebskranken bei seiner Erkrankung begleitet hat, der weiß welch

verworrene Behandlungswege manche Patienten hinter sich bringen müssen und ahnt,

wie schwer es für Patienten sein kann, angesichts der schockierenden Diagnose Krebs

seinen eigenen Weg zu finden.

Vorsorge – Heilung - Nachsorge

 

ISBN: 978­‐3‐945176‐04‐7

 

 

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Presse zum Buch:

 

http://www.med-press.de/ein-onkologe-muesste-zeit-haben-um-erfolgreich-zu-sein/

 

Miriam ist 30 und hat zwei kleine Kinder, als sie wegen Rückenschmerzen zum Arzt geht. Der schickt sie zum MRT und danach ist alles anders. Flecken auf der Wirbelsäule: Krebs. Miriam interessiert sich nicht dafür, ob es Brustkrebsmetastasen sind oder ein Knochentumor. Sie liest, denkt nach und behält die Fäden ihrer Krankheit in der Hand. Gleich nach der Diagnose fängt sie eine absurd klingende Diät an: Bio-Papaya, Bio-Ananas, Bio-Zitronen, Bio-Kohl und Bio-Schokolade. Sonst nichts. Das hält sie übrigens zwei Jahre lang durch!

Für den Leser ist ihre Geschichte (veröffentlicht als Buch: KrebsLeben – Die Kombination der Möglichkeiten) sicher mitreißend, aber auch irgendwie anstrengend. Oft ertappe ich mich bei dem Versuch, ihr Handeln nachzuvollziehen oder vorherzusehen. Und dann handelt sie doch wieder anders als erwartet. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass sie es hasst, von ihrer Umgebung mit guten Ratschlägen überschüttet zu werden. Miriam sucht Wissen, keine Geschichtenerzähler. Aber warum will sie anfangs auf gar keinen Fall einen Onkologen, geht dann aber auf Drängen von Angehörigen doch in die onkologische Souterrain-Praxis? Warum ist ihr vertrautester medizinischer Begleiter ausgerechnet ein Homöopath?

Miriam ist überzeugt, dass es nicht die eine und einzige ultimative Krebstherapie gibt. Sie kämpft für die Vorstellung einer Heilung, setzt stärkende Glaubenssätze und Kieser-Training ein, beschäftigt sich mit Studien zu Ernährung, Krebs, Darmsanierung und liest jede Menge Berichte über Krebskranke, die überlebten.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich beim Lesen mehrmals gefragt habe, ob das wirklich authentisch ist. Wie kann man die Zeit haben, sich neben Therapien, Kindern, Hund und Pferd auch noch mit naturheilkundlichen und schulmedizinischen Studien zu befassen? Immerhin ist sie richtig schwer krank, der Onkologe diagnostiziert einen Morbus Hodgkin im Stadium IV, „gefühltes Stadium V, da liegt man normalerweise unter der Erde“. Freundlicherweise ergänzt er noch: „Ich habe noch nie einen Menschen lebend mit dieser ausgebreiteten Form gesehen“. Ein reizender Mensch! Miriam entscheidet sich dann doch (warum?) für eine Chemotherapie – und nach dem ersten Zyklus ist der Krebs nicht mehr nachweisbar.